• Ralf

gr8tipps: die richtige Haltung und Planung

Jeder Sportler, der Ambitionen hat oder hochklassig spielt, wird irgendwann an den Punkt kommen an dem er (ver)zweifelt. Ja, es wird viel von dir, deinem Körper und deinem Geist verlangt. Mit der richtigen Haltung und Planung schaffst du es auf den Erfolg zu fokussieren. Wir findest du 8 wertvolle Tipps, um in der Erfolgspur zu bleiben.

  1. Du machst es freiwillig und ohne Zwang. Schon klar: Mathe-Hausaufgaben machen die wenigsten wirklich freiwillig. Trotzdem solltest du deine Psyche austricksen. Wer mit "Ich muss ..." oder "Ich sollte mal ..." an Aufgaben herangeht, flüstert sich sozusagen selbst den Zwang von außen ein. Und wer arbeitet schon gerne gezwungen und "auf Befehl"?! Besser sind "Ich will ..."- und "Ich werde ..."-Gedanken und -Formulierungen. So machst du dich viel motivierter an deine Aufgaben – und bist schneller durch.

  2. Gleich und gleich geht schneller. Menschen mit gutem Zeitmanagement kennen nicht nur den kürzesten Weg zum Ziel – sie nutzen ihn auch, um „unterwegs“ möglichst viel zu erledigen. Viele Tätigkeiten kannst du verbinden und dadurch Zeit sparen. Überlege also immer erst einmal, welche Punkte auf deiner To-do-Liste du zusammenfassen und in einem Rutsch erledigen kannst. Wenn du ohnehin noch etwas besorgen musst, kannst du unterwegs zum Beispiel direkt noch den Brief einwerfen. Du merkst, worauf wir hinauswollen?

  3. Für einen Plan ist immer Zeit. Wenn wir es besonders eilig haben, fangen wir gerne kopflos an. Fürs Nachdenken und Pläneschmieden haben wir schließlich vermeintlich keine Zeit. Das rächt sich leider – denn wer planlos an die Arbeit geht, macht sich fast immer unnötig doppelte Arbeit. Nimm dir also lieber die paar Extra-Sekunden und mach dir einen Schlachtplan. Nicht obwohl, sondern gerade weil die Zeit drängt. Am effizienten nutzt du deine Zeit, wenn du dir für jeden Punkt auf deiner Liste einen festen Zeitrahmen setzt. Wenn du dir nur sagst: "Heute übe ich Kapitel 1–6" hast du theoretisch bis abends Zeit – und je mehr Zeit du dir selbst zur Verfügung stellst, desto mehr wirst du auch trödeln. Wenn du dir stattdessen fix eine Stunde Zeit dafür einplanst, hast du positiven Druck – und arbeitest konzentriert und konsequent, ohne Zeit zu "verbummeln."

  4. "Tote" Zeit gibt es nicht. Frage dich immer: Was erledigst du wann am besten? Was kannst du parallel abarbeiten? Welche Wege willst du wie oft gehen? Was geht vielleicht auch unterwegs? Die Bus- oder Bahnfahrt von der Schule nach Hause kannst du tote-Hose-mäßig damit verbringen, gedankenverloren aus dem Fenster zu schauen. Oder du rufst Ben an und klärst schon mal alles Wichtige für eure Lerngruppe ab. Extra-Tipp: Prüfe auch, was andere schon erledigt haben – und inwieweit du dir dadurch selber Arbeit sparen kannst.

  5. 80-20 kriegst du besser hin. Wissenschaftler sagen: 20 % Aufwand führen zu 80 % Prozent Ergebnis. Die noch fehlenden 20 % Ergebnis verlangen uns dann wiederum 80 % Aufwand ab. Dieses Wissen kannst du für dich nutzen: Analysiere, wie die effektiveren 20 % deiner Arbeiten aussehen. Wann kannst du besonders effektiv arbeiten, zu welcher Zeit, in welcher Situation etc.? Versuche dann, deine 20 % auszubauen und noch effektiver voranzukommen. Wenn du es von 80-20 auf ein 75-25-Prinzip schaffst, hast du schon viel gewonnen!

  6. Alles eine Frage der Prioritäten. Wenn deine To-do-Liste gefühlt meterlang ist, setze klare Prioritäten. Was solltest du als erstes erledigen, was kann noch etwas warten? Auch wenn alles dringend erscheint: Entscheide dich für eine Reihenfolge und halte sie konsequent ein. Überprüfe zwischendurch auch immer mal wieder deine eigenen Ansprüche. Manchmal ist "okay" nämlich absolut ausreichend.

  7. Tunnelblick ist durchaus nützlich. Der kürzeste Weg zum Ziel ist immer der gerade Weg – nicht der mit 100 Ablenkungen. Mache dir bewusst, was du erreichen willst, und arbeite gezielt daraufhin. Wenn du zum Beispiel für ein Fach etwas im Web recherchieren musst, konzentriere dich darauf – und lass auch Katzenvideos und Memes konsequent links liegen. Nein sagen fällt uns meistens schwer. Wenn du dir mehr Zeit verschaffen willst, solltest du dich aber daran gewöhnen: Was dich ablenkt, sinnlos Zeit frisst und/oder dir zu viel wird, lehnst du ab jetzt ab. Sorg dafür, dass du ungestört so arbeiten kannst, wie es für dich am besten ist, und setz nicht zu viel auf deine Agenda. Es geht schließlich um deine kostbare Zeit – und du hast sie in der Hand!

  8. Multitasking ist dein Feind. Unterwegs ein paar Telefonate zu führen, ist natürlich okay. Ansonsten solltest du Multitasking aber meiden wie der Veganer die Wursttheke. Je mehr Dinge du gleichzeitig jonglierst, desto stressiger wird es – und desto fehleranfälliger. Auch wenn Multitasking immer so beeindruckend klingt: Fürs effektive Arbeiten ist Mono-Tasking deutlich besser. Konzentriere dich bewusst auf die eine Sache, die du gerade erledigst, und bleib achtsam.

Solltest du Unterstützung oder Planungsvorlagen benötigen, dann wende dich gerne an einen unserer Trainer. Be gr8.



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